Unterstützung für familien

Die Anfragen kommen bzw. bekommen wir meistens vom Krankenhaus

Ein Jugendlicher, der in unserer Betreuung ist, wurde bereits ab Diagnosestellung psychotherapeutisch durch eine Psychologin betreut. Auch mit zunehmender Verschlechterung und einer Stellungnahme unsererseits bezahlte die Krankenkasse weitere Therapiestunden bis zum Sommer diesen Jahres. Die Erkrankung des Jugendlichen ist mittlerweile sehr weit fortgeschritten, trotzdem bewertet die Familie die Therapiestunden für T. als unterstützend und hilfreich. Die Kosten betragen für 14 Psychotherapiestunden 1274,28 Euro. Die Psychologin begründet ihre Arbeit folgendermaßen: Trotzdem, dass T. kein Wort mehr spricht, nimmt er noch einiges in seiner Umgebung wahr. Durch den Einsatz von nonverbalen Kommunikationsstrategien (Bildkarten, Puppen) gelingt es mir immer noch über etwas über seine Befindlichkeit zu erfahren, oft jedoch verzögert (teilt sich durch Blickkontakt mit). T. genießt es, wenn man ihm Geschichten vorliest, seine Lieblingsmusik vorspielt oder auch Kunstbilder sowie Bilderbücher zeigt. Zu erwähnen sei jedoch, dass T. in letzter Zeit wetterfühlig ist, d. h.  er je nach Tagesform seine Befindlichkeit ausdrückten kann. Die Eltern nutzen auch die Möglichkeit mit meinen Strategien die Reaktionen sowie die emotionale Befindlichkeit von Tobias zu erfahren.


Wir betreuen Familie A. (sie haben hier auch die Kosten für den Führerschein zugesagt und der Vater hat just heute seine Theorieprüfung, bevor er mit den Fahrstunden anfangen kann). Der 5 – jährige E. ist schwerst krank (schwere Herzerkrankung und Halbseitenlähmung nach Schlaganfall) und aktuell bei uns stationär. Der Vater ist als Begleitperson dabei. Er wird morgen, Mittwoch, um 8 Uhr mit dem RTW – zusammen mit dem Vater – nach Erlangen in die Uniklinik verlegt. Die Fachärzte in Erlangen kennen das Kind schon sehr lange und terminieren immer wieder notwendige kardiologische Kontrollen dort im Wechsel mit unserem CA. Nun steht ein Gespräch mit den Eltern über Herztransplantation an, die nicht mehr zielführend ist. Daher ist es notwendig, dass auch die Mutter von E. nach Erlangen kommt. Da die Familie keine familiären Ressourcen hat, die Großeltern sind nach Leipzig zur Tochter gezogen, ist niemand da, der die beiden jüngeren Geschwister betreuen könnte (4 J, knapp 2 J), so dass Frau A. und die Kinder mit dem Taxi nach Erlangen fahren müssten. Frau A. ist bisher nie alleine mit dem Bus irgendwohin gefahren und würde sich eine Zugfahrt mit Umsteigen usw. niemals zutrauen. Auch ist das Sprachproblem vorhanden. Sie spricht kein Deutsch, kann erst nächstes Jahr einen Integrationskurs besuchen. Ich habe nun das Taxiunternehmen in V. angefragt. Der Fahrer sagte mir es seien ca. 225 km bis zur Uniklinik nach Erlangen. Die Kosten würden sich auf etwa 336, - € belaufen. Mit Herrn A., bin ich so verblieben, dass er uns zunächst eine Rechnung ans Kinderkrankenhaus stellt, die wir dann an sie weiterreichen würden. Die Mutter kann mit den Kindern in Erlangen in einem kleinen Zimmer mit unterkommen. Wie und wann die Rückfahrt erfolgen wird, ist noch unklar. Ich würde mich dann wieder bei ihnen melden und sage ihnen vorab schon mal herzlichen Dank für die Zusage.


Wir betreuen eine Familie aus Velden, deren Tochter eine Schule in Landshut besucht. Zu Hause ist A. gut mit Hilfsmitteln versorgt. In der Schule aber fehlt ein Pflegebett, damit A. sich, wenn sie müde wird und nicht mehr im Rollstuhl sitzen kann, ausruhen kann. Im Austausch mit der Lehrerin und den Betreuerinnen vor Ort wurde deutlich, dass dies den Schulalltag für A. sehr verbessern würde. Ein zweites Pflegebett wird leider von der Kasse nicht finanziert, daher fragen wir an, ob die Kosten vom Verein übernommen werden könnten.


Wir betreuen derzeit eine Familie in PAN, deren jüngster Sohn schwerstbehindert und intensivpflegebedürftig ist. Diese Familie hat noch drei Kinder und wohnt in einer kleinen Wohnung, die immer auch mit Schimmelbefall zu kämpfen hat. Zwei der Kinder schlafen – aufgrund der Enge – im Wohnzimmer. Das palliativbetreute Kind hat einen Intensivpflegedienst fast durchgehend, so dass auch hier wieder Personen in der Wohnung dabei sind. Ganz abgesehen von den Gerätschaften, die für die Versorgung notwendig sind.
Nun hat sich glücklicherweise, nach langem Suchen, eine Wohnung bzw. eine Haushälfte in PAN angeboten, die ab sofort frei wäre. Der Jobcenter übernimmt hier die Kaltmiete und einen kleinen Betrag noch dazu. Die bisherige Vermieterin jedoch, die auf die Miete der Familie angewiesen ist, beharrt auf der Kündigungszeit. Für die Familie, in der nur der Vater der Verdiener mit relativ geringem Einkommen ist, kann eine Doppelbelastung der Miete nicht tragen. So möchte ich sie bitten, diese große Familie mit Miethilfe zu unterstützen, um dieses großartige Wohnungsangebot nicht zu verlieren.


Wir hätten wieder eine Anfrage bzgl. einer Kostenübernahme. Die Familie mit einem schwerst betroffen Mädchen und einer gesunden Tochter ist bereits seit mehreren Monaten in unserer Betreuung. Eine beliebte Freizeitbetätigung der Familie ist das gemeinsame Fahrradfahren. Dazu benötigen die Eltern für ihre Tochter jetzt einen speziellen Fahrradanhänger mit angepasster Sitzschale. Krankenkasse und Bezirk haben die Kostenübernahme bereits abgelehnt. Das gemeinsame Radeln in der Natur bedeutet für die Familie eine Bereicherung ihrer Lebensqualität.


Wir haben seit vorgestern einen kleinen 2 jährigen mit Leukämie bei uns in der Versorgung, der nicht mehr viel Lebenszeit hat. (Tage/Wochen). Am Montag würden wir bei dem Jungen eine Blutentnahme durchführen, hier müsste eine Probe nach Regensburg an die Uniklinik geschickt werden. Dies würden wir per Kurier oder Taxi gerne nach Regensburg schicken. Kosten ca. 120-150 Euro. Könnte dies vom Verein bezahlt werden?

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Der Gründungsvorsitzende des Vereins


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